Mußestunde No. 11

Sommerloch und Sommerpause.


Heute geht es um ein Sommerloch - und eine Sommerpause.

(Das Foto oben hat thematisch eigentlich nichts mit dieser Mußestunde zu tun. Ich habe es einfach nur aus fröhlich-bunten Gründen ausgewählt. Sorry.)


Ihr ahnt es schon: Im Moment befinde ich mich in einer Art Sommerloch.
Und deswegen werde ich nun eine Sommerpause einläuten.

Das Sommerloch muss ich wohl noch ein wenig genauer definieren. Den Begriff kenne ich noch von meiner Zeit als Redakteurin. Die gesamte Redaktion fürchtete das monströse "Sommerloch" wie der Teufel das Weihwasser: Die Zeit in der Mitte des Jahres, in der alle Menschen im Urlaub sind und deshalb wenig Berichtenswertes passiert.  (Ob das wirklich so ist, weiß ich nicht, da müsste man mal eine Studie dazu machen oder finden - ich weiß aber, dass es mir live in der Redaktion tatsächlich immer so vorkam, als ob weniger passieren würde und die Zeitungsseiten somit schwerer zu füllen waren. Wobei das mittlerweiles mit den vielen Wetterkapriolen vielleicht anders aussieht. Wer weiß.) 
Deshalb also versucht jede kluge Redaktion, schon im Voraus Geschichten und Themen zu finden, die "zeitlos" sind und somit auch im Sommer geschrieben und vor allem veröffentlicht werden können.

Nun, was soll ich sagen: Ich bin wohl nicht so klug wie diese Redaktionen.

Wobei das nicht ganz stimmt. Ich habe eigentlich eine lange Liste voller Themen, die ich alle noch hier in der Mußestunde abhandeln will. (Ha, das hört sich doch vielversprechend an, oder?) Nur hat es mich diese Woche bei keinem dieser Themen so wirklich gepackt. Und das muss es leider,  wenn es eine gute Mußestunde werden soll, da muss ich vor Kreativität und Gefühl und Leidenschaft nur so strotzen, damit es geradezu aus mir herausplatzt und ich in einem Schwung alles, was mir zu diesem Thema auf den Nägeln brennt, in einem wundervollen Schreiberguss in die Tasten haue. (Und danach selbstverständlich noch einmal vernünftig durchredigiere, sonst kann das ja kein Mensch lesen.)

Ihr könnt euch nun also vorstellen, wie das im besten Falle aussieht. Und ihr könnt euch nun also vorstellen, wie das diese Woche aussah: Hm, das nicht... Och nö... ein anderes Mal... Aber da fällt mir jetzt auch nichts dazu ein... Gähn.

Sommerloch eben.  Offenbar sind in dieser Zeit nicht nur alle Menschen im Urlaub, sondern auch alle guten Gedanken. (Lustiger Gedanke, oder?)

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe schlussendlich beschlossen, mich und euch nicht weiter zu quälen, sondern euch mit einer angemessen kurz gehaltenen Mußestunde in eine Sommerpause zu schicken.

Ich werden in dieser Pause auch in den Urlaub fahren, alle meine Gedanken von dort wieder einsammeln und wieder mit nach Hause bringen - und euch dann Mitte September wieder frisch und frei damit beglücken.


Falls ihr aber aus  eurer Sommerpause schon längst wieder zurück seid (ich weiß, in Deutschland herrscht sommerferientechnisch ein extremes Nord-Süd-Gefälle) und ihr gerne ein wenig mehr Inspiration hättet als dieses langweilige Gelaber über das Sommerloch, könnt ihr mal auf meiner Website vorbei schauen: Dort habe ich einen neuen Blog begonnen, in denen ich über meine kreativen Projekte schreibe.
Vielleicht ist das ja was für euch.


Falls das aber auch nichts für euch ist, habe ich noch etwas anderes für euch: ein geniales Lied. Ich habe es euch leider schon viel zu lange vorenthalten, das muss ich zugeben, aus purem Eigennutz quasi, denn ich dachte mir die ganze Zeit, dass es einfach perfekt passen würde zum Auf-das-Internet-im-Allgemeinen-und-die-Sozialen-Medien-im-Besonderen-Schimpfen-Thema (das selbstverständlich auch auf meiner Mußestunden-Themenliste zu finden ist) perfekt passen würde.

Aber wer weiß schon, wann dieses Thema endlich mal drankommen wird... Ihr wisst ja nun, dass die Themenumsetzung ein seltsames Zusammenspiel von Gedanken und Gefühlen erfordert.

Egal.

Hier ist also: "Ich hasse es" von Dota Kehr.

(Kann man übrigens auch gut am Strand anhören, egal,
ob da vor einem die Nordsee oder die Adria tost.)

(Das beste an dem Lied ist übrigens der Text. Der ist unglaublich gut, echt.)


So, das war's wieder für heute.

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Und bis bald!